Montag, 22. Juni 2009

Sex, but erotic.


self feb # 4, ursprünglich hochgeladen von lars nyc

Der gestrige Abend bescherte mir eine Diskussion, vielmehr einen Meinungsaustausch zum Thema "Wer kann Sex, was macht Erotik?". Die da allseits lautende These, dass dumm gut fickt, wurde schnell widerlegt. Es machte sich der Tenor breit, dass es zur Erotik eines Intellekts bedarf und dies nicht lediglich "auch". Der Geist sei grundlegend für jene Verstrickungen, die sexuelle Begegnungen auf ein erotisches Level hieven, wenn ich das hier mal so lax und lediglich sinngemäß zitieren darf.

Die Gesichter der Anwesenden verzogen sich schnell zu selbst hinterfragenden Fratzen und ich konnte in ihnen lesen: "Was habe ich eigentlich: Sex oder Erotik?". Manchmal auch: "Bin ich sinnlich oder nur bedürftig?"

Gute Frage, guter Abend!

Ach so, wir sehen Lars Stephan (www.larsstephan.com) wie er sich räkelt; hier, ohne dabei alles zu zeigen. Erotic(a)!

Sonntag, 21. Juni 2009

Crossings


Crossings, ursprünglich hochgeladen von Brosmann

Es gibt so Begegnungen im Leben, Kreuzungen, Wegepassagen. Der Laie im Menschsein denkt hier nun womöglich an vorbeigehen, die Passage, daran, dass das Antlitz das Innere formt oder posaunte Subjektivwahrheiten die innere Wirklichkeit schon richten werden. Pustekuchen!
Wenn sich unsere Pfade kreuzen, begegnen wir einander in der Biegung zuerst uns selbst. Wer dies versucht zu ignorieren, hat schon verloren und bleibt was er vorzog zu sein: Ein Lackbild.
Abgerissen, zerknüllt und zum Altpapier.

Heute ist Sommeranfang. Ins Licht!

Samstag, 20. Juni 2009

Hollywood


, ursprünglich hochgeladen von annekat_berlin

Freund Annekathrin im Selbstportrait.

Es gibt Menschen die haben es und jene, welche sich im Glanze ersterer aalen (müssen). Dinge, die mensch nicht erlernen kann bleiben bei einem, auch das ist ausgleichende Gerechtigkeit.

Nachsicht kann auch eine Untugend sein.

Sonntag, 17. Mai 2009

Parallelwelt anders

Auf flickr.com ist mir eine, ich will sagen "Kultur" begegnet, die mich einen Perspektivwechsel der ganz besonderen Art erleben lässt. Menschen erfreuen sich daran, der sogenannten Blythe, einer Puppe, gestaltet von Allison Katzman für die Firma Kenner, Leben einzuhauchen, in dem sie deren Umfeld mit allem ausstatten, was Sein so ausmacht. Die Puppen, nur für kurze Zeit in den beginnenden 1970ern produziert, haben Namen, ihre Kleider werden thematisiert - auch zum Verkauf angeboten -, das Haar wird umfassend besprochen, sie erleben Jahreszeiten, Festtage und persönliche Krisen.

Die Silhouette der Blythe, deren Augenfarbe sich mittels Bänder an ihrem Hinterkopf ändern lässt, der übergroße Kopf, die Vermengung von Kindlichem und erwachsener Weiblichkeit eröffnen viel Spielraum, mit diesem Geschöpf künstlerisch zu arbeiten. Es gibt bereits Bücher und TV-Serien, die sich ihrem "Alltag" widmen. Jenes, auf flickr.com von merwing✿little dear veröffentlicht, ist, wenn auch sehr romantisch, eine ganz besondere Facette von Kunst. Wirklich, mit Herz - es finden Berührungen statt. Andernorts oft vermisst, wie bei den vielerlebten Wannabes.

Hier bleibt man hängen, schaut sich unsicher um, erwischt sich gefesselt und verbannt. So sollte Schöpfung sein: frisch, lebendig und bewegend. Man sieht sich, Blythe auch.

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Sonntag, 10. Mai 2009

Beobachtungen

Kein Witz: Begegnen sich der Intellektuelle und der Dumme, ist der Intellektuelle der Dumme.

Deswegen: Stelle dich dumm!

Samstag, 9. Mai 2009

Halbwissen oder "Küchenpsychologie"

Bei den Vorbereitungen für ein Bühnenstück erlebe ich derzeit gehäuft das, was man Synchronizität nennt. Figuren wollen einen Backrgound, diesen zu schaffen und zu verfeinern kann eine spannendere Sache nicht sein. Was auffällt ist, wieviel an Halbwissen und Angelesenem in den Köpfen der Menschen wirrt, worauf sich so manche(r) anmaßt zu bauen um seine Mitmenschen mit Diagnosen zu belegen, die oft - es ist wirklich immer wieder zu beobachten - eher einer Eigenbetrachtung gleichkommen denn wahrer Weitsicht, geschweige denn Erkennen oder Wissen um die Tiefen (wohlgemerkt nicht Abgründe) der menschlichen Seele.

Das sogenannte Borderline-Syndrom ist ein Paradebeispiel, wie angenommenes Wissen und Theorien um den so geheimnisvollen und irgendwie modischen Klang dieses Störungsbildes um sich greifen. So nehmen viele an, es handele sich um die Sache mit dem "ritzen", wobei ihnen der Begriff selbstverletzendes Verhalten nicht ansatzweise in den Sinn käme. Etwas tiefer und in die Breite betrachtet aber zeigt bereits Wikipedia auf, dass Zustände wie  Angst vor dem Alleinsein, sich selbst oder Selbstverlust Teil dieses Störungsbildes sind, was uns (und im Moment besonders mir - Stichwort "Synchronizität"), würde man oder frau hier tatsächlich bewandert sein, die eine oder andere Bekundung über das Sein Dritter, besonders gern von jenen skandiert, die nicht mal sich selbst erkennen, weniger bescherte. Und dies ist die wahre Posse, hat sie doch mit Witz so rein gar nichts zu tun.  C'est la vie!

Freitag, 8. Mai 2009

Question?

Many friends ask me "how are you?", "are you fine?", "geht es dir gut", "what did happen to you?" or say "you seem so relaxed, cool an sorted". My Answer is: "All the bad things I got rid off, the good ones I kept." Never felt like this before, so very much good!

Sitting in this bar in Friedrichshain, surrounded by tons of stylish people, the sun's with us, love, we're alive!